Satisfactory: The Board Game in 2 Minuten finanziert
Satisfactory: The Board Game ist seit dem 13. Oktober 2026 live auf Gamefound. Das 25.000-Euro-Ziel war laut Plattform bereits nach rund zwei Minuten erreicht. Stand: 13.10.2026, 14:38 Uhr UTC, liegt das Projekt bei 256.432,03 Euro und 1025,73 Prozent des Ziels, unterstützt von 969 Personen. Die Kampagne läuft noch bis zum 10. November 2026.
Thematisch bleibt es bei der Vorlage: Als FICSIT-Pionier erkunden Spielende einen fremden Planeten, bauen Rohstoffabbau und Fabriken auf und wetteifern um den Titel „Employee of the Month“. Wir haben die Ankündigung im Juli bereits vorgestellt, damals noch ohne Designer, Spielzeit, Preis oder Pledge-Stufen.
Von der Videospiel-Vorlage zum Fabrik-Brettspiel
Mechanisch bleibt es bei dem, was wir im Juli bereits beschrieben haben: Hex-basierte Erkundung, Fabrikbau mit Maschinen und Fließbändern, Lieferketten über Leisten mit farbigen Würfeln sowie technologischer Fortschritt über Projekte, Meilensteine und Tech-Karten, dazu Energiemanagement. Neu bestätigt ist jetzt der Designer: BGG nennt David Thor Fjalarsson. Im Juli zeichnete laut MOOD-Pressemitteilung dafür noch nur das Studio selbst verantwortlich. Der zuvor zwischen MOOD und Wargamer strittige Solo-Modus ist damit ebenfalls geklärt: BGG führt das Spiel mit minimal 1 Spielenden.
MOOD Publishing hat bereits mehrere Videospiele auf den Tisch gebracht, darunter Deep Rock Galactic, Valheim und Hitman. Das zeigt einen Track-Record bei Lizenz-Adaptionen, ist aber kein Qualitätsversprechen für das neue Projekt.
Echte Konkurrenz entsteht laut einer Vorschau von Yahoo vor allem über die Hex-Karte: Hat ein Spielender ein Feld bebaut, kann niemand anders dort noch bauen. Überqueren bleibt aber weiterhin erlaubt. Die Vorschau beschreibt das als „cleverly getting in the way“ statt offener Konfrontation. Spürbar werde das vor allem ab drei bis vier Spielenden.
Gespielt wird von 1 bis 4 Personen ab 13 Jahren. Eine Partie dauert laut BGG 90 bis 180 Minuten. Eine BGG-Komplexitätsbewertung gibt es für das neue Spiel noch nicht.
Drei Pledge-Stufen, Stretch-Goals bis 1,15 Millionen Euro
Unterstützende wählen zwischen der Standard-Pledge für 70 Euro (regulärer späterer Preis laut Gamefound 105 Euro), der Deluxe-Pledge für 135 Euro (regulär 175 Euro) und der Collector's Pledge für 280 Euro (regulär 365 Euro). Inhaltlich unterscheiden sich die Stufen vor allem im Umfang: Die Standard-Pledge deckt laut Verlag das Basisspiel ab, die Deluxe-Pledge baut darauf auf, und die Collector's Pledge bündelt zusätzliches Material. Einen Liefertermin für Unterstützende nennt die Kampagnenseite bislang nicht.
Wer mehr will, bucht einzelne Add-ons wie ein Biome Pack (30 Euro), ein Explorer Pack (15 Euro) oder eine Space-Elevator-Miniatur (77 Euro) hinzu. Ein „Language Localization Pack“ für 25 Euro wird erst im späteren Pledge Manager fällig. Ob Deutsch als eigene Sprachversion dabei ist, lässt sich der Kampagnenseite derzeit nicht entnehmen.
Von den gestaffelten Stretch-Goals sind inzwischen die ersten beiden freigeschaltet: doppelseitige HUB-Boards bei 150.000 Euro und Kunstdrucke bei 200.000 Euro. Als Nächstes folgt bei 300.000 Euro das mechanisch relevanteste Ziel: Laut Verlag erhalten die Pioneer-Karten dann eine Rückseite mit eigenen Fähigkeiten, was das Spiel asymmetrisch macht. Die übrigen angekündigten Ziele sind bislang vor allem zusätzliche Komponenten oder kosmetische Extras, etwa eine Spinnen- und Katzen-Miniatur bei 550.000 Euro. Drei weitere Ziele hält der Verlag noch bewusst geheim.
Zu möglichen Farb-Alternativen auf den Lieferketten-Würfeln, etwa zusätzlichen Symbolen für Menschen mit Farbsehschwäche, äußert sich die Kampagnenseite bislang nicht.